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2017 Steuerklärung - Tipps & Tricks

Ende Mai müssen die Steuererklärungen beim Finanzamt sein. Es ist gesetzlich festgelegt, dass Steuererklärungen spätestens fünf Monate nach Ende eines Kalenderjahres dem Finanzamt vorliegen müssen.


Bei der Frist ist zu beachten, ... 

... dass diese Fünfmonatsfrist nur für Steuerzahler gilt, die dazu verpflichtet sind, eine Steuererklärung abzugeben. Freiwillige Steuererklärungen können bis zum Ende der sog. "Festsetzungsfrist" eingereicht werden. Diese beträgt vier Jahre. Unter besonderen Umständen kann auch eine Verlängerung bewirkt werden.

Im Allgemeinen sollte man seine Steuererklärung aber so schnell wie möglich einsenden, da es mit der Zeit schwerer wird, sich an Einzelheiten zu erinnern oder alle Belege zu finden.


Fristverlängerungen für die zur Steuererklärung verpflichteten Steuerzahler sind auf zwei Arten zu bewirken.

1) Es kann kurzfristig ein Steuerberater egangiert werden. Dieser hat das Recht, die Steuererklärung seiner Klienten bis zum 31. Dezember des Folgejahres einzureichen. In Sonderfällen kann eine solche Frist noch einmal um zwei Monate verlängert werden.
2) Mit einem formlosen Antrag unter Angabe der Steuernummer kann direkt beim Finanzamt eine Fristverlängerung bewirkt werden. Hierzu reicht ein Hinweis auf Krankheit, Arbeitsüberlastung oder eine notwendige Dienstreise.

Tipp:
Hier gilt das Motto "Wer schweigt, stimmt zu". In den Antrag für die Fristverlängerung kann der Steuerpflichtige ein Datum festsetzen, zu dem er eine Antwort des Finanzamtes auf den Antrag erwartet. Sollte bis zum Ende dieser Frist keine Antwort eingegangen sein, kann der Antrag vom Steuerzahler als angenommen angesehen werden. Sicherheitshalber sollte man aber trotzdem noch einmal beim Finanzamt nachfragen. 


Bei einer verspäteten Zahlung kann ein Verspätungszuschlag von 10 Prozent verlangt werden. Dieser darf allerdings nicht höher als 25.000 Euro sein. Sollte die Verspätung vom Steuerzahler unverschuldet sein, kann von dem Zuschlag abgesehen werden. Im Zweifel sollte auch immer beim Steuerberater nachgefragt werden, ob die Fristen eingehalten wurden. Auch hier werden Versäumnisse dem Steuerpflichtigen angerechnet.

Zu einer Schätzung kann es kommen, wenn das Finanzamt nicht auf die Unterlagen eines Steuerpflichtigen warten will. Schätzungen fallen aber selten zu Gunsten des Steuerpflichtigen aus.

Vorsicht:
Forderungen des Finanzamts werden bevorzugt behandelt und sofort vollstreckt. Ein Einspruch, egal wie erfolgsversprechend die Sachlage ist, führt nicht zu einer Außerkraftsetzung der Vollstreckung.

Unternehmer und Selbstständige sollten vor Abgabe der Steuererklärung unbedingt nach Buchungsfehlern im betrieblichen Jahresabschluss suchen und diese ggf. korrigieren. Die private Nutzung des Geschäftswagens und Bürotelefons z.B. müssen ebenso ermittelt werden, wie die Abschreibungen berechnet werden müssen. Außerdem sollten Belege für außerordentliche Belastungen, Ermäßigungen und Sonderausgaben geordnet werden. Die enstprechenden Ergebnisse müssen dann in die Anlagen und Mantelbögen eingetragen werden. (mic) 


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