Programm

Neuer Trend Mitflugzentrale

Warum mitfahren, wenn man mitfliegen kann? Mitflugzentralen im Internet werden immer beliebter. Das müssen Sie wissen, wenn Sie mitfliegen wollen.


http://www.radioerft.de/erft/re/1422709/programm

Wie funktioniert's?

Im Grunde genauso, wie bei jeder Mitfahrzentrale. Piloten bieten private Flüge mit festen Zeiten und Zielen an - teilweise sind die Abflugzeiten auch individuell mit dem jeweiligen Piloten verhandelbar. Wer ein interessantes Angebot findet, kann direkt mit dem Piloten Kontakt aufnehmen. Wer nichts findet, kann auch parallel ein Mitflug-Gesuch online stellen; hierbei sollte man am besten so früh wie möglich ein Gesuch stellen und nicht erst ein paar Tage vor der geplanten Reise - die Vorbereitung eines solchen Fluges kann den Piloten einige Zeit kosten. Bei den meisten Diensten muss man sich vorher kostenlos registrieren; auch die Flugvermittlung ist in aller Regel kostenlos. Die größten Mitflugzentralen mit dem breitesten Angebot sind diese hier:

Wingly

Flyt-Club

Mitfliegen.eu

Wohin geht's?

Meist werden bei den Flügen kleinere Flughäfen angeflogen. Start und Ziel hier in der Region ist fast immer der Flugplatz Bonn-Hangelar. Was die Flugziele angeht, ist die Bandbreite sehr weit. Wer einfach in die Luft will, dem reicht vielleicht ein Rundflug über Köln, die Eifel oder das Rheinische Revier. Es werden aber auch Tages-Ausflüge zum Beispiel an die Nordsee angeboten. Außerdem gibt es One-Way-Flüge in praktisch jede deutsche Großstadt und auch in viele europäische Metropolen von Paris, über Prag bis Stockholm.

Wie teuer?

Mitfliegen ist schon teurer, als zum Beispiel der Fernbus oder die Bahn. Aber es sind auch keine Wucherpreis. One-Way nach Hamburg kriegt man teilweise unter 100 Euro; eine Tagesreise nach Paris mit Hin- und Rückflug kostet schon mal um die 300 Euro. Grundsätzlich dürfen die Piloten keinen Gewinn machen; das Mitflieger-Modell darf nicht gewerblich ausgerichtet sein. Piloten dürfen damit nur die Unkosten (Flughafengebühren, Treibstoff etc.) ausgleichen. Das führt auch dazu, dass vor allem bei längeren Flügen das Körpergewicht mal Auswirkungen auf den Flugpreis haben kann. Mehr Gewicht bedeutet halt mehr Treibstoff.

Wie alltagstauglich?

Bedingt. Wer sich durch alle Mitflugzentralen klickt, bekommt zwar durchaus eine Menge Angebote. Aber so viele, wie bei Mitfahrzentralen, Bussen oder Bahnen sind es dann doch nicht. Wer etwas flexibel ist, was An- und Abreise angeht, dürfte in den meisten Fällen was finden. Wer ein festes Reise-Datum hat, braucht allerdings recht viel Glück.

Wie sicher?

Kleinflugzeuge sind ein sehr sicheres Verkehrsmittel. Wirkliche Abstürze mit tödlichen Folgen kommen so gut wie nie vor. Hin und wieder kommt es zu Notlandungen, bei denen es auch zu leichten Verletzungen kommen kann. Jedes Flugzeug hat eine Insassenhaftpflichtversicherung, die für eventuelle Schäden aufkommt.

Gibt's eine Flug-Garantie?

Nein. Wie bei Mitfahrzentralen handelt es sich um private Angebote. Eine Mobilitätsgarantie wie im Nahverkehr gibt es nicht. Vor allem das Wetter kann kurzfristig einen Strich durch die Rechnung machen. Außerdem gibt es, wenn der Pilot erkrankt, in der Regel keinen Ersatzpiloten. In solchen Fällen fällt der Flug dann komplett aus (man bekommt aber natürlich das Geld zurück).

Unser Fazit:

Das Angebot der Mitflugzentralen ist noch etwas ausbaufähig. Von einer täglichen Abdeckung auf bestimmten Strecken (oder gar mehrfach am Tag) kann noch keine Rede sein. Eine ernste Alternative zu Fernbus oder Bahn ist das Mitfliegen deswegen (noch) nicht. Wer flexibel genug ist, bekommt aber für einen gewissen Aufpreis ein spannendes, individuelles Erlebnis geboten, das man so schnell nicht vergisst. Überrascht waren wir vor allem von den verhältnismäßig niedrigen Preisen. (cgk)


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