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Rheinbrücke 19.000 LKW erwischt

Seit einem halben Jahr sind die Schrankenanlagen vor der maroden Rheinbrücke bei Leverkusen jetzt in Betrieb - und seit dem sind 19.000 LKW, die zu schwer für die Brücke waren, von der A1 abgeleitet worden, heißt es vom StraßenbetriebNRW.


Insgesamt gehen die Zahlen aber zurück. Im November wurden noch durchschnittlich 130 Laster pro Tag abgeleitet. Im März sind im Durchschnitt nur noch rund 90 Laster pro Tag an den Schranken hängen geblieben, heißt es.

Nebel, der die Schranken lahm legt, Militärfahrzeuge, die zu breit sind oder Autofahrer, die das Rotlicht nicht beachten und dann die Schranke aufs Autodach bekommen - die Straßenbauer mussten in den letzten sechs Monaten über 30 Mal kaputte Schranken ersetzen.

Die meisten Vorfälle gibt es nach wie vor in Niehl. Deshalb soll in den kommenden Monaten der Bereich zur Industriestraße noch einmal umgebaut werden, um die Situation zu entschärfen.

Die marode Leverkusener Rheinbrücke ist seit Jahren für Laster mit mehr als 3,5 Tonnen gesperrt. Weil die Verbote nicht geholfen haben gibt es seit letztem Oktober Waagen im Fahrbahnbelag. Ist der LKW zu schwer schließen sich die Schranken und die Brummis werden von der Autobahn abgeleitet.

- Nachricht vom 19.04. 2017, GDM -


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