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Heumarkt Demo jetzt doch erlaubt

In der heißen Phase der Vorbereitung auf den AfD-Bundesparteitag und die Gegenkundgebungen, gibt es eine Planänderung. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Köln darf das Bündnis "Köln gegen Rechts" jetzt doch auf den Heumarkt.


Die Kölner Polizei darf dem Bündnis damit nicht verbieten, auch auf dem Heumarkt zu protestieren.

Bisher hatte die Kölner Polizei das Verbot damit begründet, dass sie nicht für die Sicherheit der Demonstranten garantieren könne - das hat das Verwaltungsgericht jetzt als rechtswidrig angesehen, heißt es in einer Mitteilung.

Köln gegen Rechts plant neben der Kundgebung auch Blockaden des umstrittenen AfD-Parteitags. Man wolle sich allein mit bis zu 5.000 Demonstranten um das Maritim Hotel versammeln, um den Politikern den Zugang zu versperren, heißt es. Auch das Bündnis "Köln stellt sich quer" wird zwischen 11 und 15 Uhr in der Stadt mit einer Musik-Demo protestieren.

Darüber hinaus rufen auch die christlichen Kirchen zu friedlichen Protesten auf. Unter dem Motto "Unser Kreuz hat keine Haken" soll gegen die AfD protestiert werden. Die Kirchenvertreter wollen an einer Demo durch die Innenstadt teilnehmen.

Insgesamt rechnet die Kölner Polizei mit bis zu 50.000 Demonstranten.

- Nachricht vom 19.04.2017, LHA -


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