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Parteitag Sondereinsatz beginnt

In der Kölner Innenstadt hat der Sondereinsatz der Polizei begonnen. Hintergrund sind die zahlreichen Proteste gegen den umstrittenen Parteitag der rechtspopulistischen AfD am Samstag.


Mehrere zehntausend Menschen wollen an verschiedenen Orten der Stadt für Toleranz, Demokratie und Menschenrechte demonstrieren.

Aufgerufen haben unter anderem das Bündnis "Köln stellt sich quer", "Köln gegen Rechts" und das Festkomitee Kölner Karneval. Die Polizei befürchtet, dass vor allem Linksextreme diese Bühne missbrauchen und es Krawalle geben könnte.

Zuerst greifen die Verbote rund um das Hotel Maritim und den Heumarkt. Nach und nach dann im Laufe des Nachmittags auch in den weiter entfernten Strassenzügen.

Erste Einschränkungen für den fahrenden Autoverkehr soll es ab Freitagmorgen geben. Dann werden die Deutzer Brücke und der Rheinufertunnel gesperrt. Stadt und Polizei raten auf das Auto zu verzichten und Bus, Bahn und Rad zu nutzen oder zu Fuß in die Innenstadt zu gehen.

Die Polizei in Köln wird über mehrere Tage mit rund 4.000 Polizisten im Einsatz sein. Auch ein logistischer Großeinsatz. Zum Beispiel wurden viele Hotels in der City angemietet, um die Polizisten dort unterzubringen. Am Messeparkplatz wird ein Verpflegungsdorf mit Großküche aufgebaut. 13.500 warme Mahlzeiten sollen hier bis Sonntag gekocht werden. Dazu zehntausende Liter Kaffee und andere Getränke.

- Nachricht vom 19.04.2017, FWA -


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