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AfD-Parteitag Polizei will durchgreifen

Die Kölner Polizei hat am Donnerstag Mittag Einzelheiten zu ihrem Sondereinsatz im Rahmen des umstrittenen AfD-Bundesparteitages und den Gegendemos bekanntgegeben. Rund 50.000 Demonstranten werden auf verschiedenen Veranstaltungen am Samstag erwartet.


Die Polizei kündigte konsequentes Einschreiten gegen Störer an. Kölns Polizeipräsident verteidigte den geplanten Polizeieinsatz und die Ankündigung konsequent einzuschreiten. Jürgen Mathies sagte, man müsse die Grundrechte einer demokratisch gewählten Partei wie der AfD einerseits und die ebenso legitimen Gegendemos andererseits schützen.

Die Polizei werde mit 4.000 Polizisten, Spezialeinheiten und Wasserwerfern kompromisslos für Sicherheit sorgen. Man werde gegen jede Form von Gewalt entschlossen vorgehen, so Mathies weiter. Er mahnte: friedliche Demonstranten dürften sich nicht instrumentalisieren lassen oder die Arbeit der Polizei behindern.

Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund war ein Bekennerschreiben aufgetaucht, das vor buntem Blut in Köln am Samstag warnt. Für die Kölner Polizei hat sich die Gefahrenlage rund um den AfD-Parteitag deshalb aber nicht verändert. Man sei so oder so in hoher Alarmbereitschaft. Nach Einschätzung der Polizei zielt die Drohung explizit auf die erwarteten linken Demonstranten.

- Nachricht vom 20.04.17, FWA - 


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