Montag, 21.08.2017
12:21 Uhr


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AfD-Parteitag Riesen-Polizeiaufgebot

Rund um den Kölner Heumarkt wimmelt es rund um den AfD-Parteitag vor Polizei. Ein Panzerwagen und zwei Wasserwerfer schützen das Hotel Maritim und den angrenzenden Heumarkt. Dazu kommen jede Menge Polizeiwagen.


Auf der Cäcilienstraße zur Zufahrt zur Deutzer Brücke stehten Polizisten auf der Straße. Sie beobachten den Verkehr und die vorbeifahrenden Autos.

Auch auf der Brücke selbst und am Rheinufer haben Polizeibeamte das Geschehen im Blick. Sie wollen verhindern, dass Krawallmacher schon im Vorfeld für Unruhe sorgen. Bislang ist nach Polizeiangaben alles ruhig.

Generell wollen rund 50.000 Demonstranten am Samstag friedlich gegen den AfD-Parteitag protestieren, darunter auch viele Teilnehmer aus dem Rhein-Erft-Kreis. Die Polizei rechnet aber auch mit zahlreichen gewaltbereiten Aktivisten aus dem linken Lager.

Die friedlichen Demonstranten sollten sich von diesen Gruppen fern halten, rät die Polizei, sie könnten sich schnell selbst strafbar machen.

Wer etwa gewalttätige Demonstranten anfeuert oder ihnen hilft, sich vor der Polizei zu verstecken, kann wegen Landfriedensbruch selbst dran sein.

Sogar mit friedlichen Blockaden riskieren Demonstranten an diesem Wochenende eine Anzeige, unter anderem wegen Nötigung. Der Grund: Aus rein rechtlichen Gründen muss die Polizei den AfD-Politikern den Zugang zum Parteitag ermöglichen und Blockaden sofort auflösen.

Die Polizei will gewalttätige Auseinandersetzungen sofort im Keim ersticken, bis Sonntagnacht stehen in Köln rund 4.000 Polizisten, Spezialeinheiten und Wasserwerfer bereit.

- Nachricht vom 21.04.2017, CAF/HHE -


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