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Seilbahn Kosten durch Stillstand

Solange bei der Kölner Seilbahn die Ursache für die Havarie am 30. Juli nicht abschließend geklärt ist, steht der Betrieb der Seilbahn weiter still. Für die Tochtergesellschaft der Kölner Verkehrsbetriebe hat das vor allem finanzielle Folgen.


Alleine die ersten drei Wochen ohne Betrieb bedeuteten beispielsweise Einbußen von rund 150.000 Euro, so ein KVB-Sprecher. Sollte die Seilbahn-Saison schon jetzt beendet sein, erhöhe sich der finanzielle Schaden auf rund eine halbe Million Euro.

Ein Gutachter der Staatsanwaltschaft Köln hat gestern mit den Untersuchungen zur Havarie-Ursache begonnen. Dabei geht es um den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung.

Die Ermittlungen richten sich zunächst gegen unbekannt. Hintergrund sind Hinweise, nach denen bei dem Zwischenfall eine schwangere Frau Kreislaufprobleme und eine weitere Person einen Schock erlitten haben sollen.

- Nachricht vom 10.08.2017, DOB/MEN - 


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