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Terra Nova Zukunft Klimahülle?

Die Zukunft des Projekts Klimahülle im Gewerbepark "INKA :terra nova" bei Bergheim-Paffendorf ist nach dem Regierungswechsel ungewiss. Nach eigenen Angaben prüft das neue Wirtschaftsministerium derzeit, ob und in welchem Umfang es Fördermittel für das Projekt gibt.


Das geht aus der Antwort auf eine kleine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Guido van den Berg hervor.

Zum Hintergrund: Ein Unternehmen aus Essen wollte für über 100 Millionen Euro eine "Klimahülle" bauen.

Gedacht war das transparente Bauwerk für Büros und Forschungseinrichtungen von Unternehmen aus dem Bereich Energietechnologie.

Außerdem sollten Firmen aus alltäglichen Branchen, Restaurants oder Start-Up-Unternehmen für einen Branchen-Mix sorgen.

Das Besondere an der "Klimahülle": sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie nach Angaben des Architekten keine Heizenergie braucht - sie nutzt das Sümpfungswasser des Tagebaus Hambach zum Heizen.

Der Gewerbepark "INKA :terra nova" ist ein gemeinsames Projekt der Städte Bedburg, Bergheim und Elsdorf sowie des Rhein-Erft-Kreises.

- Nachricht vom 11.08.2017, HHe -


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