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Finanzskandal Kaum noch Einnahmen

Seit mehr als drei Jahren kämpft die Stadt Erftstadt um nicht eingetriebene Steuern und Gebühren. Dabei konnte sie im letzten Vierteljahr nur noch kleine Erfolge erzielen: sie hat in dieser Zeit noch 4.000 Euro von den Gläubigern kassiert.


Im Frühling sind es noch gut 10.000 Euro gewesen.

Mittlerweile haben die Mitarbeiter der Stadt über 15.000 Fälle abgehakt, gut 1.500 müssen sie noch bearbeiten.

Bislang hat die Stadt rund 100.000 Euro eingetrieben, gleichzeitig sind ihr aber knapp zwei Millionen Euro durch die Lappen gegangen.

Allein im letzten Vierteljahr musste sie wieder knapp 15.000 Euro abschreiben, die Fälle waren entweder verjährt, die Gläubiger pleite oder insolvent.

Zu der Riesenzahl an offenen Posten ist es gekommen, weil die zuständige Abteilung jahrelang keine Steuern oder Gebühren eingetrieben hat. Der Grund war nach Angaben der Stadt Erftstadt Schlamperei und Überarbeitung der Mitarbeiter.

- Nachricht vom 09.10.2017, HHe -


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