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Shell Erneutes Leck

Bei der Shell-Raffinerie in Godorf sind rund 250 Liter eines krebserregenden Stoffes in den Boden gesickert. Laut Unternehmen fiel der Schaden vor ein paar Wochen bei einer Routineprüfung der Leitungen auf.


Aus einem kleinen Leck in einer oberirdischen Pipeline ist das sogenannte Solvent Naphta ausgelaufen. Der krebserregende Kohlenwasserstoff ist auf einer Fläche von etwa vier Quadratmetern in den Boden gesickert.

Die betroffene Pipeline ist aktuell außer Betrieb. Um auszuschließen, dass der Stoff ins Grundwasser gelaufen ist, untersucht das Unternehmen das Erdreich in bis zu acht Metern Tiefe.

Weil keine Personen in direkten Kontakt mit dem Stoff gekommen sind, hat das Unternehmen nach eigenen Angaben keine Warnung an die Öffentlichkeit herausgegeben.

Jetzt geht es darum den Stoff restlos zu entfernen, heißt es von einem Sprecher.

- Nachricht vom 12.10.2017, SWA -


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