Archiv

RWE-Klage Etappensieg für Bauer

Im Kampf gegen den Energieriesen RWE kann ein peruanischer Bauer einen ersten Erfolg für sich verbuchen. Das Oberlandesgericht Hamm hat seine Klage nicht wie noch das Landgericht in Essen abgelehnt.


Laut den Richtern hat der Bauer durchaus einen zivilrechtlichen Anspruch.

Allerdings muss er nachweisen, dass speziell der Energiekonzern RWE mit seinen Kraftwerken wie etwa dem in Niederaußem für den Klimawandel in den Anden verantwortlich ist.

Das Gericht will sich Ende November wieder mit dem Thema beschäftigen.

Zum Hintergrund: ein peruanischer Bauer hat von RWE verlangt, 0,47 Prozent der Kosten für Schutzmaßnahmen für sein Haus und sein Dorf zu übernehmen.

Denn wegen des Klimawandels ist sein Dorf massiv bedroht, ein Gletscher in der Nähe schmilzt immer weiter und könnte das Dorf überschwemmen.

Nach Berechnungen des Bauern ist RWE mit seinen Kraftwerken für 0,47 Prozent der Treibhausemissionen verantwortlich.

- Nachricht vom 13.11.2017, HHe -


Anzeige
Zur Startseite