Archiv

RWE Braunkohle bleibt Sorgenkind

Beim Energiekonzern RWE geht es weiter deutlich bergauf. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben von Januar bis September einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden Euro gemacht, über zwei Milliarden mehr als im letzten Jahr.


Auch ohne die Rückzahlung aus der Brennelemente-Steuer liegt RWE deutlich im Plus.

Sorgenkind des Konzerns bleibt aber die Braunkohle im Rheinischen Revier.

Während es vor allem im Energiehandel und bei den europäischen Gas-, Steinkohle- und Wasserkraftwerken richtig gut läuft, leidet die Braunkohle weiter.

Das Ergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 13 Prozent gesunken.

Schuld waren laut RWE die niedrigen Großhandelspreise für Strom.

Abgesehen von der Braunkohle zeigt sich der Energiekonzern ausgesprochen zufrieden. Finanzvorstand Markus Krebber sieht RWE voll auf Kurs.

Sorgen bereiten dem Unternehmen aber die politischen Diskussionen über einen schnelleren Kohleausstieg. Der hätte aus Sicht von RWE negative Folgen für die Versorgungssicherheit und die Arbeitsplätze im rheinischen Revier.

Der Strukturwandel könnte das Tempo nicht mithalten, mit drastischen Konsequenzen für die 75.000 Beschäftigten bei RWE, den Zuliefer- und Handwerksbetrieben in der Region, so die Befürchtung.

- Nachricht vom 14.11.2017, HHe -


Anzeige
Zur Startseite