Samstag, 20.01.2018
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Miete Weniger günstige Wohnungen

Im Rhein-Erft-Kreis haben immer weniger Mieter Chancen auf eine günstige Wohnung. Nach Angaben der NRW-Bank ist der Bestand an mietpreisgebundenen Wohnungen in den letzten Jahren deutlich gesunken.


Waren es vor 20 Jahren noch gut 14.000, sind es aktuell noch nicht einmal mehr 10.000.  Besserung ist offenbar auch nicht in Sicht.

Nach einer Modellrechnung der NRW-Bank wird sich dieser Trend fortsetzen. Falls nichts passiert, würde von den jetzt knapp 10.000 preisgebundenen Wohnungen bis zum Jahr 2040 nur gut die Hälfte übrigbleiben.

Die SPD im Rhein-Erft-Kreis will deshalb aktiv gegensteuern. Sie fordert von der schwarz-gelben Landesregierung überzeugende Maßnahmen.

Denn der Markt alleine lässt die Wohnungssuchenden im Regen stehen, heißt es vom Landtagsabgeordneten Guido van den Berg.

Sein Parteikollege Dierk Timm sieht auch den Rhein-Erft-Kreis in der Pflicht.

Für beide Politiker steht fest: es entsteht gewaltiger sozialer Sprengstoff, der dringend entschärft werden muss.

- Nachricht vom 14.11.2017, HHe -


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