Archiv

RWE Kein schneller Kohle-Ausstieg

Die Energiewende ist ein Marathon und kein Sprint. Das hat RWE Power-Chef Matthias Hartung auf dem traditionellen Barbara-Empfang am Dienstagabend auf Schloss Paffendorf gesagt.


Deshalb hätte ein überstürzter Ausstieg aus der Braunkohle dramatische Folgen für die Wirtschaft und das gesamte rheinische Revier.

Für Hartung ist klar: Rekordverdächtige Zwischenzeiten zählen beim Marathon und auch beim Klimaschutz nichts. Sie bergen vielmehr das Risiko, die Ziellinie nicht zu erreichen, sondern vorher zusammenzubrechen.

RWE und die vielen tausend Mitarbeiter setzen deshalb darauf, dass die Politik und auch die künftige Bundesregierung die Energiewende so gestaltet, dass der Strukturwandel beim Tempo des Ausstiegs mithalten kann.

Ansonsten stünden die Versorgungssicherheit und die Arbeitsplätze von über 70.000 Menschen auf dem Spiel, so Hartung.

Sorgen bereitet RWE auch weiter die Gewalt im Hambacher Forst, und das mittlerweile seit fünf Jahren.

- Nachricht vom 06.12.2017, HHe - 


Anzeige
Zur Startseite