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Sondierung Reaktion aus dem Kreis

Die Kreisvorsitzenden von CDU und SPD begrüßen den Durchbruch bei den Sondierungsgesprächen. Das sagten Frank Rock und Guido van den Berg im Gespräch mit Radio Erft.


Endlich kann der nächste Schritt gemacht werden - so sieht Rock den Durchbruch bei den Sondierungsgesprächen. Die lange Zeit der Gespräche sei den Bürgern kaum noch zu erklären gewesen. Der Hürther hofft deshalb auf einen raschen Start der Koalitionsverhandlungen und auf Ergebnisse bis Ostern. Die ersten Resultate sind eine gute Grundlage, so Rock. Zum Beispiel bei den Themen Sicherheit, Bildung und Digitales.

Der Bedburger SPD-Kreisvorsitzende Guido van den Berg begrüßt den Durchbruch bei den Sondierungsgesprächen ebenfalls. Er sieht viele gute Ansätze in dem Papier, etwa bei den Beiträgen zur Krankenversicherung und bei der Pflege. Van den Berg übt aber auch Kritik, zum Beispiel wird der geforderte Spitzensteuersatz wohl nicht kommen. Besonders beschäftigt hat ihn die Energiepolitik: bei den Jamaika-Gesprächen war seiner Ansicht nach der Kohleausstieg zu hart und hätte den Strukturbruch im Rheinischen Revier gebracht. Jetzt ist eine Kommission geplant, die bis Ende des Jahres auch einen langfristigen Kohleausstieg diskutiert und den Wandel im Revier sozialverträglich plant.

Er ist froh, dass die Delegierten damit jetzt über das weitere Vorgehen abstimmen können. Und zwar am nächsten Sonntag beim Parteitag in Bonn.

- Nachricht vom 12.01.2018, PAU -


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