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Erftstadt Noch 500 offene Fälle

Nachdem die Stadt Erftstadt seit vier Jahren den Finanzskandal aufarbeitet, kann sie langsam Licht am Ende des Tunnels sehen. Nach ihren eigenen Angaben stehen nur noch knapp 500 unbearbeitete Fälle aus, ursprünglich waren es über 17.000.


Finanziell lohnen sich die Bemühungen aber nicht besonders. In den letzten Monaten konnte die Stadt nur noch gut 1.000 Euro von den Gläubigern kassieren.

In der gleichen Zeit sind ihr aber über 100.000 Euro durch die Lappen gegangen. Die Fälle waren entweder verjährt, die Gläubiger pleite oder gestorben.

Bis jetzt hat die Stadt durch den Finanzskandal rund zwei Millionen Euro verloren.

Zu der Riesenzahl an offenen Posten ist es gekommen, weil die zuständige Abteilung jahrelang keine Steuern oder Gebühren eingetrieben hat.

Der Grund war nach Angaben der Stadt Schlamperei und Überarbeitung der Mitarbeiter.

Die Stadt berichtet regelmäßig über den aktuellen Stand, die neuen Zahlen hat sie am Dienstagabend im Finanzausschuss präsentiert.

- Nachricht vom 13.03.2018, HHe -


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