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Köln Gedenkfahrt für tote Radler

Hunderte Radfahrer, überwiegend in weiß gekleidet werden am Mittwochabend durch Köln fahren. Sie wollen mit dem sogenannten "Ride of Silence" an die vielen im Straßenverkehr getöteten Radfahrer erinnern.


Veranstaltet wird die stille Gedenkfahrt vom Allgemeinen Deutschen Fahrradbund. Start ist um 19 Uhr vor dem Deutzer Bahnhof.

Von dort aus wollen die Radfahrer dann verschiedene Unfallstellen anfahren. Erster Stopp ist am Auenweg, wo vor drei Jahren eine junge Radfahrerin bei einem illegalen Autorennen getötet worden ist.

Anschließen fährt der Tross aus bis zu 500 Radfahrern zur auffahrt der Mülheimer Brücke. Dort soll ein weißes Geisterrad aufgestellt werden, heißt es vom Allgemeinen Deutschen Fahrradbund. Es soll an einer Frau erinnern, die dort vor drei Wochen mit ihrem Rad unter einen LKW geraten und gestorben ist.

Insgesamt gibt es bereits etwa 20 dieser Geisterräder in Köln.

Seit kurzem steht auch eins in Hürth. Es erinnert an einen 17-jährigen Rennradfahrer. Er war dort im letzten Sommer von einem Autofahrer überfahren worden, der zuvor bei Rot über die Ampel gefahren sein soll.

 Neben Köln gibt es den Ride of Silence am Abend auch in Bonn, Essen und Aachen.

- Nachricht vom 16.05.2018, GDM - 


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