Kino

Mr. LongProfikiller und Suppenkoch

Erst Killer, dann Koch. So einfach ließe sich die Kernhandlung des asiatischen Dramas "Mr. Long" zusammenfassen. Im Mittelpunkt steht der Profikiller Long aus Taiwan, der nach einem missglückten Auftrag in Japan untertaucht. In einem ärmlichen Kleinstadtviertel trifft der höchst schweigsame Mann auf eine ihm fremde Welt, in der Mitgefühl und Menschlichkeit noch an der Tagesordnung sind. Gedreht wurde der Film, der bei der Berlinale im Wettbewerb lief, von dem japanischen Regisseur Sabu, der eigentlich Hiroyuki Tanaka heißt.

Chen Chang spielt jenen Killer, der schwer verletzt zunächst von einem kleinen Jungen Jun (Runyin Bai) aufgefunden wird. Dessen Mutter Lily (Yiti Yao) ist drogensüchtig, doch das Kind umgibt ein beachtlicher Optimismus, der auch im Killer einen Hauch von Hoffnung weckt. Er beginnt für Jun zu kochen. Bald schon sprechen sich die kulinarischen Fähigkeiten des Fremden im Viertel herum. Die Nachbarn stehen Schlange und organisieren ihrem neuen Gast sogar eine eigene Suppenküche. Doch so einfach funktioniert der Ausstieg eines Auftragskillers nicht.

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Humor auf der einen, Action und Gewalt auf der anderen Seite. Sabus Film ist ein forscher Genremix, der visuell überzeugt, aber dann doch allzu viel inhaltlichen Leerlauf bietet.

Kai-Oliver Derks

Kinofilm
Filmbewertungüberzeugend
FilmnameMr. Long
Starttermin14.09.2017
RegisseurSABU
GenreAction
SchauspielerChen Chang
SchauspielerYi Ti Yao
SchauspielerRun-yin Bai
Entstehungszeitraum2017
LandJ / RC /
Freigabealtero.A.
VerleihRapid Eye Movies
Laufzeit129 Min.
Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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