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Star Wars: Die letzten JediÜberraschungen im Universum?

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Raum frei für Spekulationen. Sie machen ja auch Spaß. Seit Dezember 2015, als mit "Star Wars: Das Erwachen der Macht" der siebte Film der Reihe startete, wird im Netz und nicht nur dort reichlich über die Fortsetzung der Geschichte gerätselt. Wird Luke Skywalker tatsächlich Rey ausbilden? Oder wird er, aus Sorge, einen Fehler zu begehen, davor zurückschrecken? Wird Rey zur dunklen Seite der Macht wechseln oder die Balance wiederherstellen? Wer sind überhaupt ihre Eltern? Wie wird das Ende von General Leia Organa aussehen - wenn es denn eines gibt? Lebt Han Solo doch noch ... irgendwie? Fragen über Fragen. Und tatsächlich soll "Star Wars: Die letzten Jedi" einige davon und viele weitere beantworten.

Es solle, versprachen die Macher rund um Autor und Regisseur Rian Johnson, kein bloßer Brückenfilm werden, wie man ihn aus der Mitte von Kinotrilogien üblicherweise kennt. Was jedoch genau im Film geschehen wird, blieb bis zum Schluss auf bewundernswerte Weise geheim. Sicher ist: Rey (Daisy Ridley) wird auf Luke Skywalker (Mark Hamill) treffen, der wiederum die letzte Hoffnung der Rebellen ist. Ob er sie allerdings tatsächlich ausbilden wird, ist offen. Schließlich hatte "Der letzte Jedi" eine Art Jedi-Akademie gegründet, zu der bedauerlicherweise auch Ben Solo (Adam Driver) gehörte. Doch der wandte sich ab zur dunklen Seite der Macht. Gut möglich also, dass Luke es ein weiteres Mal nicht versuchen wird.

Fest steht auch: Rey, deren Herkunft und Heimat im Universum noch immer unklar ist, wird auf Snoke treffen, den Obersten Anführer der Ersten Ordnung, dessen Ziel es ist, die Neue Republik endgültig zu zerstören. Er wird versuchen, Rey auf seine Seite zu ziehen. Womöglich, auch das nehmen einige Fans an, könnte es ihm sogar gelingen, zumal der Trailer zum Film eine Fährte zu dieser Theorie legte.

Mit Spannung erwartet wird darüber hinaus die Antwort auf die Frage, wie Johnson mit dem Tod der Schauspielerin Carrie Fisher umgeht. Der Trailer deutet an, dass sie als Leia von ihrem Sohn, Kylo Ren / Ben Solo getötet werden könnte, der damit nicht nur seinen Vater Han Solo, sondern auch noch seine Mutter auf dem Gewissen hätte. Sollte das tatsächlich so kommen, dürfte die ohnehin seit Jahren schwelende Kritik an Disney als neuer "Star Wars"-Heimat wachsen: Leia auf diese denkbar fantasielose Weise in die Geschichte des Universums eingehen zu lassen, wäre tatsächlich kein Kreativ-Meisterwerk.

Ohnehin steht vor dem Start im Kern die Frage: Wie treu bleibt Disney den imaginären Vorgaben der Reihe? Bleibt sie im Wesentlichen eine große Familiengeschichte, in der es die Guten, die Bösen und kein Dazwischen gibt? Oder geht man neue Wege und bricht mit Traditionen?

2019 wird der dritte und dann vorerst letzte Film der neuen Trilogie starten. Regie führt dann, wie schon im ersten Abenteuer, wieder J.J. Abrams, der Colin Trevorrow ersetzte. Bereits im Mai 2018 startet "Solo: A Star Wars Story", der von den Erlebnissen des jungen Han Solo (Alden Ehrenreich) erzählt. Auch hier wurden die eigentlichen Regisseure, Phil Lord und Chris Miller, ersetzt. Ron Howard sitzt nun auf dem Regiestuhl.

Kai-Oliver Derks

Kinofilm
Filmbewertungkeine Wertung
FilmnameStar Wars: Die letzten Jedi
OriginaltitelStar Wars: The Last Jedi
Starttermin14.12.2017
3D3D Info
RegisseurRian Johnson
GenreScience Fiction
SchauspielerDaisy Ridley
SchauspielerJohn Boyega
SchauspielerOscar Isaac
Entstehungszeitraum2017
LandUSA
Freigabealter12
VerleihDisney
Laufzeit150 Min.
Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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