Games

US-Games-Komitee will gegen "skrupellose" Spiele-Hersteller vorgehen

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Spiele-Hersteller, die Mikro-Transaktionen wie Loot-Boxen in Vollpreis-Spielen einbauen, bekommen immer mehr Gegenwind: Nachdem bereits europäische Nationen wie Belgien und Frankreich angekündigt haben, gegen die Praxis vorzugehen und gegebenenfalls als Glücksspiel zu deklarieren, wird man jetzt auch in den USA aktiv. So will das neu gegründete "National Committee for Games Policy" Politiker bei der Entscheidungsfindung für Games-bezogene Gesetze beraten und mit Informationen unterstützen.

Ein Think Tank der überwiegend aus Games-Branchen-Mitgliedern bestehenden Institution ist der Regierung angegliedert. Eine ebenfalls zum Komitee gehörende "Selbst-regulierende Organisation" dagegen arbeitet unabhängig und konzentriert sich darauf, für den von ihr vertretenen Industrie-Zweig gültige Vorschriften zu verabschieden. Darum verstehe man es auch als wichtige Aufgabe, "den Konsumenten vor skrupellosen Games-Unternehmen zu schützen". Künftig wolle man solche Konzerne untersuchen und gegebenenfalls juristisch belangen, die "das öffentliche Bewusstsein geschädigt haben". Dabei will das Komitee nicht nur gegen Ingame-Käufe wie Loot-Boxen, sondern auch gegen unfaire Arbeitsverhältnisse bei Spiele-Entwicklern und -Herstellern vorgehen.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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