Musik

Soundgarden-Sänger Chris Cornell ist tot

Im Januar überraschte Chris Cornell noch mit einem Live-Comeback seiner zweiten Erfolgsband Audioslave, um gegen den frisch vereidigten US-Präsidenten Donald Trump zu protestieren. Jetzt vermeldete sein Manager Brian Bumbery laut Medienberichten den Tod des 52-Jährigen. Er starb in der Nacht zum Donnerstag, kurz nach einem Auftritt in Detroit.

Cornell galt mit seiner Hauptband Soundgarden ("Black Hole Sun") als Mitbegründer und Ikone des Grunge. Aufgewachsen in dessen Geburtsstätte Seattle im Nordwesten der USA hob er die Band gemeinsam mit Gitarrist Kim Thayil und Bassist Hiro Yamamoto 1984 aus der Taufe. Mit dem Album "Superunknown" aus dem Jahr 1994 schafften sie den internationalen Durchbruch. Drei Jahre später folgte die Auflösung aufgrund künstlerischer Differenzen; 2010 fand man wieder zusammen. In der Zwischenzeit gründete der ehemalige Koch Audioslave mit den Rage-Against-The-Machine-Mitgliedern Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk. Dazu begann er eine erfolgreiche Solokarriere.

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Der variantenreiche Bariton-Sänger, Songwriter und Gitarrist hinterlässt eine Frau und drei Kinder - eines davon aus einer früheren Ehe. In den 90-ern litt Chris Cornell an einem Suchtproblem, unter anderem durch Alkohol. Er galt allerdings schon lange als clean. Die Todesursache ist Stand jetzt noch unklar.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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