Musik

Antisemitische Texte? Kollegah und Farid Bang bleiben Echo-nominiert

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Die Echo-Nominierungen für die in diesem Jahr erfolgreichsten deutschen Rapper bleiben bestehen: Farid Bang und Kollegah, die mit ihrer Platte "Jung, brutal, gutaussehend 3" unter anderem in der Kategorie "Bestes Album" nominiert sind, waren in den Medien für Textzeilen kritisiert worden, die als antisemtisch ausgelegt wurden. Auch Auschwitz-Überlebende hatten öffentlich protestiert. Der siebenköpfige Ethik-Beirat des Musikpreises entschied nun: "Den Ausschluss des Albums 'JBG3' von einer etwaigen Zuerkennung eines Preises empfiehlt der Beirat jedoch mehrheitlich nicht."

Aufsehen erregt hatte folgende Textzeile im Song "0815": "Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen". Der Beirat beschloss nach eingehender Prüfung nun, dass dadurch die "künstlerische Freiheit nicht so wesentlich übertreten wird, dass ein Ausschluss gerechtfertigt wäre - auch, wenn es sich um einen Grenzfall handelt. Das Album bleibt somit für den Echo nominiert." Farid Bang gab zu Protokoll, dass Kollegah und er sich von "jeglicher Form des Antisemitismus oder Hass gegen Minderheiten" distanzieren. Die Echo-Verleihung findet am 12. April in Berlin statt und wird live auf VOX übertragen.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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