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Tagebau Hambach: Keine Akteneinsicht für Buirerin

Eine Umweltschützerin aus Buir ist mit ihrem Antrag auf Akteneinsicht vor Gericht teilweise gescheitert. Sie wollte einen Einblick in die aktuellen Zulassungsunterlagen der Haupt- und Sonderbetriebspläne des Tagebau Hambachs.


Die Frau ist Mitglied der Initiative "Buirer für Buir" und wollte unter anderem von der Bezirksregierung Arnsberg wissen, wann welche Flächen des Hambacher Forsts für die Rodung freigegeben werden.

Die Bezirksregierung hat diesen Antrag auf Akteneinsicht abgelehnt, und das Verwaltungsgericht in Köln hat diese Entscheidung bestätigt.

Denn für die Richter ist klar, dass es sich um sensible Daten handelt.

Ihr Argument: Wenn diese Informationen bekannt würden, wäre die öffentliche Sicherheit gefährdet. Denn dadurch würden gezielte Anschläge auf Einrichtungen von RWE erleichtert.

Das Gericht hat vor allem berücksichtigt, dass es solche Attacken in der Vergangenheit immer wieder gegeben hat.

- Nachricht vom 20.09.2018, HHe -


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