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Verhandlungen: Mehr Geld für Kellner, Köche und Co?

Wie viel Geld mehr sollenZimmermädchen, Köche und Kellner im Rhein-Erft-Kreis in den nächsten beiden Jahren bekommen? - Um diese Frage geht es am Freitag in den Tarifverhandlungen in der Gastro-Branche.


Zwei mal sind die Gespräche schon gescheitert, am Freitag steht die entscheidende dritte Runde an.

Derzeit liegen die Positionen der Gewerkschaft NGG und der Arbeitgeber vom DEHOGA noch weit auseinander.

Die Gewerkschaft fordert nach eigenen Angaben sechs Prozent mehr für alle Beschäftigten.

Die Arbeitgeber bieten dagegen für ungelernte Kräfte eine Erhöhung von einem Prozent und ab Tarifgruppe 4 im ersten Jahr 2,5 Prozent und danach 2,3 Prozent mehr an.

Die NGG begründet ihre Forderung vor allem damit, dass den meisten Beschäftigten der direkte Weg in die Altersarmut droht, wenn die Löhne nicht rasch kräftig steigen.

Der DEHOGA mahnt dagegen zu Augenmaß, denn im vergangenen Jahr haben die Gastronomie-Betriebe nach seinen Angaben 1,4 Prozent mehr Umsätze verzeichnet. Das sei eine gute Entwicklung, aber auch keine überragende.

Nach Angaben der Gewerkschaft NGG arbeiten im Rhein-Erft-Kreis derzeit rund 8.000 Beschäftigte im Gastgewerbe.

- Nachricht vom 11.10.2018, HHe -


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