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Katzendorf: Manheim braucht Lebendfallen

Manheim-alt hat noch über 250 Bewohner. Und das, obwohl in der nächsten Zeit alle Häuser für den Braunkohle Tagebau abgerissen werden sollen.


Nur 200 davon sind aber Menschen - die restlichen Bewohner sind zurückgelassene Katzen.

Seit Anfang des Jahres wurden die Katzen mit Futterstellen angelockt, in Lebendfallen gefangen und in die umliegenden Tierheime gebracht.

Da wurden sie dann kastriert und im besten Fall an neue Besitzer vermittelt.

Aktuell dürfen die Tierschützer aber keine Katzen mehr einfangen - es fehle die Genehmigung von RWE auf ihren Grundstücken die Fallen aufzustellen, so ein Tierschützer.

Laut Stadt soll jetzt mit dem Konzern geklärt werden, wo noch Fallen auf RWE-Grundstück aufgestellt werden dürfen.

Deswegen werden jetzt die Manheimer selbst gebeten, Lebendfallen auf ihrem Grund und Boden aufzustellen.

So könnten die Tierschützer die verwaisten, unkastrierten Katzen noch verarzten und umsiedeln.

Auch wenns nett gemeint sei: Nur Füttern reiche in dem Fall nicht.

Der Kontakt zu den Tierschützern ist Manfred Sawatzki - 02271-767406.

- Nachricht vom 04.12.2018, SAD - 


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