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"Black Ops 4": 500 Millionen Dollar nach nur drei Tagen

Für "Call of Duty: Black Ops 4" hat Hersteller Activision zum ersten Mal in der Seriengeschichte auf den klassischen Multiplayer-Modus verzichtet, der die Ego-Shooter-Reihe einst groß machte. Stattdessen gibt's ein umso größeres Mehrspieler-Angebot, darunter vor allem ein von "Fortnite" und "PUBG" inspirierter "Battle Royal"-Modus namens "Blackout".

Zwar haben deshalb viele alte Serien-Fans dem neuen Shooter eine Absage erteilt (die durchschnittliche User-Wertung auf Metacritic liegt aktuell bei 4,9 von 10), aber finanziell scheint sich die Entscheidung für den Anbieter auszuzahlen: Bei den klassischen Laden-Verkäufen mag "Black Ops 4" aktuell deutlich hinter dem Vorgänger "WW2" liegen, aber die digitalen Käufe machen dieses Defizit mehr als wett. In gerade mal drei Tagen hat Activision über 500 Millionen Dollar Umsatz erwirtschaftet - beim Vorgänger waren es 650 Millionen nach fünf Tagen.

Statistiken für die durchschnittliche Spieldauer pro Gamer weisen "Black Ops 4" ebenfalls als Hit aus: Hier liegt der Shooter weit vor seinen anderen Serien-Kollegen. Gerade PC-Spieler widmen sich dem Titel: Hier sind die Zahlen doppelt so hoch wie 2017 bei "WW2". Als möglichen Grund hierfür sieht Activision Blizzards Battle.net als neuen digitalen Vertriebskanal für die Windows-Fassung des Action-Titels.

Sollte sich der Erfolgstrend fortsetzen, könnten Activision und Entwickler Treyarch künftig häufiger oder gleich komplett auf Singleplayer-Erfahrungen verzichten. Deren Produktion verschlingt klassisch ein Vielfaches dessen, was die Erstellung eines Multiplayer-Shooters kostet.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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