Musik

US-Studie: HipHop erstmals populärer als Rockmusik

Dass Rockmusik langsam ausstirbt, unken Beobachter der Musikbranche schon seit Jahrzehnten. Nun gibt es für den Niedergang des Genres handfeste Belege - zumindest in den USA und wenn man die Daten entsprechend auslegt: Wie eine Verbraucherstudie herausfand, hörten Menschen in den USA 2017 erstmals mehr HipHop und R'n'B als Rockmusik.

In Zusammenarbeit mit dem Magazin "Billboard" analysierte das Marketinginstitut Nielsen das generelle Konsumverhalten in den USA, wobei sowohl "klassische" Albumverkäufe als auch Streaming-Daten einbezogen wurden. Demnach kommen acht der zehn beliebtesten Acts 2017 aus den Bereichen HipHop und R'n'B - angeführt wird die Liste von Drake und Kendrick Lamar. Unter den zehn meistverkauften Alben 2017 findet sich mit Metallicas "Hardwired ... To Self-Destruct" auf Platz neun nur eine einzige Rockplatte. Unter dem Strich ergab die Studie dann auch, dass auf HipHop- und R'n'B-Künstler 2017 erstmals mehr Marktanteile entfielen als auf Rockmusiker.

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Neben genrespezifischen Verschiebungen zeigt der "2017 Year-End Music Report" außerdem, wie drastisch sich das Konsumverhalten im Bereich Musik weiterhin wandelt: Insgesamt wurden 2017 in den USA nur noch 102,9 Millionen Alben gekauft, also 20 Millionen weniger als im Vorjahr. Der digitale Markt brummte dagegen mit insgesamt 400 Milliarden Streams - im Vergleich zu 2016 bedeutet das ein Wachstum von 58,7 Prozent.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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